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„Das Haus ohne Männer“ von Karine Lambert

Klappentext Keine Männer - das ist die Regel. Die fünf Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem die Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Männer noch nicht aus ihrem Herzen verbannt… Meinung Nachdem mich der erste Roman von Karine Lambert ( Und jetzt lass uns tanzen ) sehr begeistert hat, bin ich mit sehr viel Freude an ihr neuestes Werk gegangen. Leider hat mir dieser Roman nicht gefallen… Ich hatte während des Lesens das Gefühl, dass die Geschichte um die Bewohnerinnen zu konfus erzählt wird. Der Roman hatte keine Struktur, keinen roten Faden. Alles wirkte so durcheinander. Von den verschiedenen Frauen aus dem Haus erfährt der Leser erst nach und nach, woher sie kommen, was sie erlebt haben und wie sie in diese skurrile Wohngemeinschaft gekommen sind. Ich konnt...

„Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells

Klappentext Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit ein. Meinung Benedict Wells hat einen faszinierenden Erzählstil. Es fühlte sich bei jedem Satz an, als wählte er seine Worte mit Bedacht, um den Leser zu schonen, aber dann, im nächsten Abschnitt, lässt er  dann doch eine Bombe platzen. Dabei erzählt Benedict Wells die Geschichte mit einer herausragenden Intensität, bei der ich einige Male das Buch zur Seite legen musste. Nur um dann ein paar Augenblicke später direkt weiterzulesen. Obwohl der Autor eine einfache Sprache benutzt, weiß er sehr gut mit den Worten umzugehen. Er spielt förmlich mit den Worten. „Vom Ende der Einsamkeit“ hat mein Herz zerbrochen. Die stille und doch allumfassende Melancholie, die intensive und berührende Geschichte von Jules und seinen Geschwistern, die greifbar...

„Mr. Gandys große Reise" von Alan Titchmarsh

Klappentext Noch nie hat Mr. Gandy jemandem etwas von seinem größten Wunsch erzählt. Nun, unerwartet verwitwet und die Kinder aus dem Haus, macht er seinen Traum endlich wahr: Er begibt sich auf die Grand Tour, von Südengland nach Paris, weiter über Monaco nach Italien. Das ist der Plan. Doch dann kommt ihm das Leben in Gestalt der schönen Französin Francine in die Quere. Von Herzklopfen stand allerdings nichts im Reiseführer. Meinung Timothy Gandy begibt sich also auf seine große Reise und sein erster Aufenthalt ist Paris. Sehr unerwartet spricht ihn die Französin Francine an. Doch wo soll das nur hinführen…? Der Schreibstil von Alan Titchmarsh war leicht und locker und sehr flüssig zu lesen. Am Anfang jeden Kapitels waren Zitate angeführt, welche sehr gut zur Geschichte und zum jeweiligen Kapitel gepasst haben. Das war ein toller Einfall und hat den Roman aufgelockert.  Der Protagonist Timothy macht im Laufe des Buchs eine starke Entwicklung durch. Anfangs ...

„Everland“ von Rebecca Hunt

Klappentext Abenteuergeschichte, spannender Thriller und psychologisches Drama in einem: Die Insel Everland wird von zwei Antarktisexpeditionen erforscht, zwischen denen hundert Jahre liegen. Doch die Einsamkeit, die harten Wetterbedingungen und die feindseligen Kräfte der Natur sind heute wie damals bestimmend, und in beiden Forscherteams zeigt sich: Die Antarktis enthüllt den wahren Charakter der Menschen, die sich ihr aussetzen.  Meinung Rebecca Hunt weiß, wie sie von zwei unterschiedliche Abenteuern erzählen kann, die viele Ähnlichkeiten aufweisen und dennoch unterschiedlich sind.  Die Autorin hat einen tollen deskriptiven Erzählstil. Sie konnte die fiktive Insel Everland so gut beschreiben, dass alles in meinem inneren Auge real wurde: Der Schnee, das tückische Wetter, die weiße Landschaft, die Bucht. Dabei hat Rebecca Hunt immer einen flüssigen Schreibstil.  ⟫ Und jetzt war Brix hier, an einem weiteren verhangenen  Morgen,  ...